Newcastle United bestätigt Rücktritt von Eddie Howe – Matthias Jaissle gilt als Top-Kandidat
01.08.2026 (mp) Nach fast fünf erfolgreichen Jahren an der Seitenlinie endet die Ära von Eddie Howe bei Newcastle United. Der 48-Jährige hat sein Amt als Cheftrainer der „Magpies“ niedergelegt. Der Verein bestätigte den Rücktritt, nachdem Newcastle United eine enttäuschende Premier League-Saison lediglich auf dem 12. Tabellenplatz beendet hatte. Eddie Howe prägte eine der erfolgreichsten Phasen der jüngeren Vereinsgeschichte. Unter seiner Führung qualifizierte sich Newcastle United zweimal für die UEFA Champions League und gewann in der Saison 2024/25 den Carabao Cup. Es war der erste nationale Titel des Traditionsvereins seit 70 Jahren.
„Nach einer Phase persönlicher Reflexion habe ich entschieden, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, meine Aufgabe niederzulegen. Es war das größte Privileg meines Lebens, Trainer von Newcastle United zu sein“, erklärte Howe in einem Statement. Neben Howe verlassen auch die Assistenztrainer Jason Tindall, Graeme Jones, Stephen Purches und Simon Weatherstone sowie Performance-Chef Dan Hodges den Verein.
Newcastle United teilte mit, dass die Suche nach einem neuen Cheftrainer bereits begonnen habe. Als aussichtsreichster Kandidat gilt der deutsche Trainer Matthias Jaissle. Der neue Coach wird jedoch vor einer schwierigen Aufgabe stehen. Der Verein hat in diesem Sommer bereits zwei wichtige Mittelfeldspieler verloren: Sandro Tonali wechselte zu Tottenham Hotspur, während Anthony Gordon zum FC Barcelona ging. Zudem bemüht sich der englische Meister Arsenal London intensiv um Mannschaftskapitän Bruno Guimaraes, der Berichten zufolge den Wunsch geäußert hat, sich den "Gunners" anzuschließen und Gespräche über eine Vertragsverlängerung ergebnislos abgebrochen wurden.
Bereits im vergangenen Sommer investierte Newcastle United rund 281 Millionen Euro in neue Spieler. Dennoch verlief die Transferperiode für Eddie Howe alles andere als reibungslos. Besonders der Verkauf von Alexander Isak sorgte beim Cheftrainer für Frustration. Der schwedische Nationalstürmer schloss sich schließlich dem FC Liverpool an – für eine damalige britische Rekordablösesumme von rund 146 Millionen Euro.
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